Seit 2026 haben falsche KI-Aussagen in Deutschland eine Adresse.
Das LG München I hat am 28. Mai 2026 entschieden, dass Google für falsche Tatsachenbehauptungen in seiner Übersicht mit KI unmittelbar haftet (Az. 26 O 869/26, einstweilige Verfügung, nicht rechtskräftig). Wer dagegen vorgehen will, braucht Belege: Wortlaut, Datum, Häufigkeit.
42 %
der KI-Suchenden in Deutschland haben schon falsche oder erfundene Angaben erhalten.
Quelle: Bitkom, über 1.000 Internetnutzer in Deutschland, November 2025
64 %
der B2B-Entscheider sehen mindestens wöchentlich sachliche Fehler in KI-Antworten.
Quelle: G2, 1.076 B2B-Entscheider, März 2026 (G2 betreibt eine Bewertungsplattform)
36 %
der Menschen in Deutschland vertrauen KI-Assistenten. Wer falsch dargestellt wird, trifft auf Leser, die es glauben.
Vorgehen
Rechtsberatung ist nicht Teil davon. Die Akte, die sie braucht, schon.
Erfassen
Fragen zu Ihrem Unternehmen, Namen, Leistungen und Personen laufen mehrfach über fünf Systeme.
ErgebnisWortlaut aller Antworten, datiert
Belegen
Jede falsche Tatsachenbehauptung einzeln: Wortlaut, System, Datum, Häufigkeit, angegebene Quellen.
ErgebnisDokumentation je Aussage
Ursache finden
Veraltete Seite, falscher Verzeichniseintrag, Verwechslung, Widerspruch in eigenen Quellen. Oder nichts.
ErgebnisUrsachenanalyse
Korrigieren
Ihre Website, Ihre Daten, Ihre Profile bringen wir in Übereinstimmung. Bei Dritten liefern wir den Befund.
ErgebnisKorrekturen und Übergabeliste
Nachmessen
Gleiches Set, neuer Zeitpunkt. Verschwunden, seltener oder unverändert steht im Bericht.
ErgebnisFolgemessung je Aussage
Was wir tun, was nicht
- Wir tun
Falsche Aussagen finden, dokumentieren, die Ursache in eigenen Quellen beheben, nachmessen.
- Wir tun nicht
Rechtsberatung. Einflussnahme auf Dritte. Zusagen, dass eine Korrektur die Aussage aus den Systemen entfernt.
- Einzeln beauftragbar
Ja, wenn ein konkreter Vorfall vorliegt. Sonst Teil der Analyse und der Betreuung.
Fragen dazu
Reicht nicht ein Screenshot?
Er zeigt, was ein System einer Person an einem Tag gesagt hat. Gegen „Einzelfall“ hilft nur eine Dokumentation über viele Durchläufe, mit Häufigkeit und Datum.
Können Sie die Aussage löschen lassen?
Nein. Wir haben keinen Zugang zu den Systemen. Wir finden die Ursache, beheben sie, wo sie bei Ihnen liegt, und geben Ihnen die Belege für Betreiber oder Anwalt.
Betrifft das auch kleine Unternehmen?
Gerade sie. Je weniger im Netz steht, desto eher füllt ein System Lücken mit Angaben zu einem ähnlich benannten Unternehmen.
Ist Ihnen etwas aufgefallen?
Schreiben Sie uns, was ein System über Sie behauptet hat. Wir prüfen, ob es wiederholt erscheint.
Antwort innerhalb eines Werktags, von der Person, die misst.